NOBILITH

Glossar

Fundorte der Edelsteine

Wo die Edelsteine von NOBILITH vorkommen – die bekanntesten Fundorte je Steinart im Überblick.

Der Fundort ist die geografische Herkunft eines Edelsteins, wie sie ein Labor im Bericht angibt. Er beschreibt, wo der Edelstein gewachsen ist – nicht, wo er geschliffen oder gehandelt wurde. Für viele Käufer gehört er zur Geschichte eines Edelsteins; manche Fundorte sind über Jahrhunderte zum Massstab geworden.

Saphir

  • Sri Lanka (Ceylon), Myanmar (Burma) und Kaschmir – die klassischen Fundorte
  • Madagaskar und Tansania – seit den 1990er-Jahren bedeutend
  • Thailand, Kambodscha, Australien, Nigeria, Äthiopien – Saphire aus Basaltgebieten
  • Montana (USA) – Yogo-Saphire

Rubin

  • Myanmar (Burma), vor allem Mogok – der historische Massstab
  • Mosambik (Montepuez) – seit 2009 die ergiebigste Quelle
  • Thailand und Kambodscha, Afghanistan, Tansania, Madagaskar, Vietnam, Grönland

Smaragd

  • Kolumbien (Muzo, Chivor, Coscuez)
  • Sambia (Kafubu, Kagem) – grösste Fördermenge
  • Brasilien, Afghanistan (Panjshir), Äthiopien, Madagaskar, Pakistan, Russland (Ural)

Paraíba-Turmalin

  • Brasilien – Fundort 1989
  • Nigeria und Mosambik – seit Anfang der 2000er-Jahre
  • Äthiopien – im August 2026 von GIA und Gübelin als vierte Quelle bestätigt

Alexandrit

  • Russland (Ural) – Fundort und Namensgeber
  • Brasilien (Hematita), Sri Lanka, Indien, Tansania, Madagaskar

Diamant, farblos und farbig

  • Historisch Indien (Golconda), ab dem 18. Jahrhundert Brasilien, ab 1867 Südafrika
  • Heute vor allem Botswana, Russland, Kanada, Südafrika, Angola, Namibia
  • Rosa und rote Diamanten fast ausschliesslich aus Argyle (Australien), bis zur Schliessung 2020

Bei NOBILITH steht der Fundort im Dossier so, wie ihn das Labor festgehalten hat. In der Kollektion, im Private Market und in der Edelstein-Suche lässt sich nach Steinart und Fundort filtern.

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Aktualisiert 2026-10-06